Glossar

Um das Verständnis von Produktbeschreibungen zu verbessern, erläutern wir im Glossar den Inhalt von Begriffen so, wie sie hier auf diesen Seiten von   topmediq.de   zu verstehen sind. Die Suchbegriffe sind alphabetisch sortiert.
 

Rechtliche Hinweise zu diesem online-Lexikon (Glossar) finden Sie am Ende dieser Seite.


 

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A*

ABI

Abk. für Ankle-Brachial-Index, dt. Knöchel-Arm-Index

siehe auch Knöchel-Arm-Index



absolute Kontraindikation

siehe unter Kontraindikation, absolute


 

Absorption

bezeichnet in der Physik die Aufnahme einer Welle (z.B. elektromagnetische Welle, Schallwelle) in einem absorbierenden Körper bei gleichzeitige Umwandlung in andere Energieformen, bei A. wird die Transmission einer Welle abgeschwächt, die A. von Licht beim Durchqueren von Materie ist abhängig vom Material und der Wellenlänge des Lichtes.

Die Bedeutung in der Kosmetik: Licht, das auf die Haut auftrifft, dringt durch die Hautoberfläche hindurch und wird in der Haut fortgeleitet, dabei schwächt sich die Lichtstrahlung ab, sie wird absorbiert und es entsteht Wärme (Umwandlung in eine andere Energieform), unterschiedliche Wellenlängen (Lichtfarben) dringen dabei unterschiedlich tief in das Hautgewebe ein und entfalten ihre Wärmewirkung in unterschiedlichen Bereichen der Haut


 

Absorptionskoeffizient

auch linearer Schwächungskoeffizient oder Dämpfungskonstante, ist ein Maß für die Verringerung der Intensität elektromagnetischer Strahlung beim Durchgang durch ein Material. Der A. hängt sowohl vom bestrahlten Material als auch von der Energie der verwendeten Strahlung ab.


 

AED

Abk. für Automatischer Externer Defibrillator, auch: automatisierter externer Defibrillator, Laiendefibrillator, Defi

Qualitätskriterien für AEDs sind:

  • variable (Erstschock-) Energie automatisch ermittelbar und automatisch einstellbar
  • eskalierende Schock-Energie für jede weitere notwendige Folgebehandlung automatisch einstellbar


 

Air-Cooling

dt. für Luft-Kühlung

hier (im Zusammenhang mit Lasergeräten, speziell Tattoo-Entfernungs-Lasergeräten) eine im Gerät integrierte Erzeugung von kalter Luft, die in den Strahlengang des Laserstrahls eingeleitet wird und so punktgenau die zu behandelnde Fläche kühlt. A. wirkt so schmerzlindernd und hautschonend.

 

Akne

bezeichnet eine Erkrankung der Talgdrüsen


 

Akronym

ein Kurzwort, das aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter zusammengesetzt ist (Beispiel: LASER)


 

aktives Medium, auch aktives Lasermedium, Lasermedium

als a. M. wird ein Material bezeichnet, das sich zur Erzeugung von Laserlicht durch stimulierte Emission eignet

 

Altersflecken, auch Sonnenflecken

A. sind unregelmäßige Pigmentflecken, die sich auf den Hautpartien bilden, die viele Jahre dem Sonnenlicht ausgesetzt waren, wie z.B. dem Handrücken, Gesicht oder Dekolleté. Sie sind vorerst unschädlich, können aber später entarten. Im Allgemeinen sind sie lediglich ein kosmetisches Problem.


 

analgetisch

schmerzlindernd

s. bezeichnet die Eigenschaft verschiedener Arzneistoffe (Analgetika) und therapeutischer Maßnahmen, Schmerzen abzumildern oder zu stillen. (Quelle: http://flexikon.doccheck.com)


 

Ankle-Brachial-Index

siehe auch Knöchel-Arm-Index


 

anti-inflammatorisch

entzündungshemmend, gegen eine Entzündung wirkend

siehe auch: inflammatorisch

 

anti-ödematös

abschwellend, gegen eine krankhafte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe wirkend

siehe auch: Ödem, ödematös

 

AOS

Abk. für Asphärische Optische System

Leitet die Hornhautreflexe vom Beobachtungsstrahlengang weg und ermöglicht so einen klaren, scharfen Blick auf den Augenhintergrund.


 

 

apokrine Drüsen

siehe unter Drüsen, apokrine


 

AR

Abk. engl. für Acne Removal, dt. Akne-Entfernung, häufig verwendete Bezeichnung des entsprechenden Behandlungsprogramms bei IPL-Geräten


 

Arbeitsabstand, nomineller Arbeitsabstand

hier (im Zusammenhang mit Binokularlupen): Der Abstand, bei dem das Lupenbild scharf fokussiert ist.

 

Asystolie

Stillstand der elektrischen und mechanischen Herzaktion, der unbehandelt innerhalb weniger Minuten zum Tod führt. Die Asystolie erkennt man an einer Nulllinie (engl. flatline) im EKG. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Asystolie**)


 

Asystolieschwelle

Grenze zur Asystolie

A. ist der Punkt, an dem z.B. ein Defibrillator nicht mehr in der Lage ist, eine eventuell noch vorhandene Herzaktivität von einer Nulllinie zu unterscheiden. Wenn diese Schwelle überschritten ist, kann ein AED keinen Energieschock mehr abgeben.

siehe auch unter nichtdefibrillationswürdiger Körperzustand



 

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B

Basalschicht (Stratum basale)

eine von 5 Schichten der Epidermis, in ihr findet eine Zellteilung zur Regeneration der Haut statt






Beckenhochlagerung


 

Beethaare

sind Haare, die sich im Wachstumszyklus der Katagenphase befinden


 

Benannte Stelle, engl. Notified Bodies (NB)

B. sind neutrale und unabhängige Prüfstellen, die vom Staat benannt und überwacht werden. Sie haben die Aufgabe, im Auftrage der Staaten der Europäischen Union (EU), die Zulassungsverfahren von Industrieerzeugnissen beim jeweiligen Hersteller zu begleiten. Das Ziel dabei ist, die Einhaltung von gesetzlichen europäischen Anforderungen an Produkte zu überwachen und damit die Sicherheitsrisiken für Anwenden dieser Produkte zu minimieren. Damit üben diese Stellen "mittelbare Staatsgewalt" aus.

In verschiedenen Bereichen kann der Hersteller sich selbst die Einhaltung des gesetzlichen Vorschriften bescheinigen, in anderen Bereichen muss allerdings eine fachkompetente, neutrale Stelle mit einbezogen werden, nämlich die B. Eine reine staatliche Zulassung ist nur in bestimmten Ausnahmefällen, z.B. bei Arzneimitteln, erforderlich.

Für die von uns angebotenen Produkte bedeutet das unterschiedliche Anforderungen. An Waren, die der Gültigkeit des Medizinproduktegesetzes (MPG) zugeordnet werden müssen, werden höhere Anforderungen an Zulassung und Überwachung gestellt, als bei Waren für rein kosmetische Anwendungen. Die Einordnung von Waren in die eine oder andere Gruppe kann unter Umständen unterschiedlich bewertet werden. [Quelle und weiterführende Informationen: Wikipedia**]


 

BGI

Abk. für Berufsgenossenschaftliche Informationen, Ergänzungen zu den berufsgenossenschaftlichen Vorschriften.


 

BGV

Abk. für Berufsgenossenschaftliche Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit


 

biphasisch

zweiphasig, ein Vorgang, der in 2 Phasen abläuft

hier (im Zusammenhang mit Defibrillatoren): ein Stromfluss beim Schock durch den Herzmuskel

  • in der ersten Phase in der Richtung von der Klebeelektrode auf der rechten Körperhälfte (Platzierung zwischen Schlüsselbein und rechter Brustwarze) durch das Herz zur linken axial (unter der Achsel des linken Armes) angelegten Klebeelektrode und
  • in der zweiten Phase in umgekehrter Richtung


 

BSH

Abk. für engl. British Hypertension Society

ist das Forum für Ärzte, Krankenschwestern und andere Fachkräfte im Gesundheitswesen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck in Großbritannien und Irland



 

Bundesärztekammer**

Die B. (Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ärztekammern) ist die Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung; sie vertritt die berufspolitischen Interessen der Ärztinnen und Ärzte in der Bundesrepublik Deutschland.

 

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C

Carbon-Peeling

 

Cavitation

siehe auch Kavitation


 

Chloasma

und Melasma sind unterschiedliche Begriffe für die gleiche Erkrankung, siehe unter Melasma


 

Chromophor

chromos = Farbe; phoros = Träger

C. ist die Bezeichnung für Moleküle oder Molekülgruppen, bei denen Teile davon für die für die Farbgebung von organischen Stoffen verantwortlich sind, z.B. der Haut oder von Haaren. Im Allgemeinen wird allerdings das ganze farbgebende Molekül als C. bezeichnet, z.B. das Melanin-Chromophor als Melanin.

Durch unterschiedliches Absorptionsverhalten werden unterschiedliche Farben im Gewebe erzeugt (Hautfarben, Haarfarben). Nicht immer muss das Absorptionsspektrum der Molekülgruppe im sichtbaren Bereich liegen. Es kann auch im UV-Spektralbereich liegen (UV-Chromophore). Das bekannteste UV-Chromophor ist Melanin. (Quelle: Wikipedia)

siehe auch Melanin, Melanin-Chromophor

 

Color Flow Modus

 

CRI

Abk. für (engl.) Colour Rendering Index, dt. Farbwiedergabeindex

siehe auch: Farbwiedergabeindex Ra

 

CW

Abk. für (engl.) Continuous Wave, dt. kontinuierliche Welle, kontinuierlich ausgesendete Ultraschallwelle, kontinuierlich ausgesendeter Laserstrahl

hier (im Zusammenhang mit Sonographie und Doppler-Untersuchuchungen) werden im CW-Betriebsmodus kontinuierlich Ultraschallwellen ausgesandt und deren Reflexionen wieder aufgefangen und zu Bildern oder anderen Daten weiterverarbeitet.

siehe auch: CWD

hier (im Zusammenhang mit Lasergeräten) bezeichnet der CW-Mode das kontinierliche Aussenden eines Laserstrahls, im Gegensatz zu gepulsten Lasern, auch Pulslasern

siehe auch: Q-Switch

 

CWD

Abk. für (engl.) Continuous Wave Doppler, dt. Dopplergerät / Dopplerfunktion mit kontinuierliche Welle, Dopplergerät / Dopplerfunktion mit kontinuierlich ausgesendete Ultraschallwelle

hier (im Zusammenhang mit Sonographie und Doppler-Untersuchuchungen): Dopplergeräte oder Dopplerfunktion eines Ultraschallgerätes, die im CW-Betriebsmodus arbeiten. Dabei werden kontinuierlich Ultraschallwellen ausgesandt und deren Reflexionen wieder aufgefangen und zu Bildern oder anderen Daten weiterverarbeitet.

siehe auch: CW

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D

Defi

Kurzform von Defibrillator

siehe auch Defibrillator, AED

 

Defibrillator

Ein Defibrillator, auch Schockgeber, oder im Fachjargon kurz Defi, ist ein medizinisches Gerät zur Defibrillation und unter Umständen zur Kardioversion. Es kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Fibrillation) oder ventrikuläre Tachykardien, Vorhofflimmern und Vorhofflattern beenden (Kardioversion). Defibrillatoren werden auf Intensivstationen, in Operationssälen, in Notaufnahmen, sowie in Fahrzeugen des Rettungsdienstes bereitgehalten. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Defibrillator**​)

siehe auch Defi, AED

 

Defibrillator-Elektroden

 

Defibrillator-Elektroden für Kinder

Kinderelektroden sind für den Einsatz von Defibrillatoren zur Behandlung von Kindern vorgesehen. Sie sind, entsprechend dem Kinderoberkörper, kleiner. Die Anlagepunkte Defibrillatorelektroden für Kinderunterscheiden sich von denen der Erwachsenenelektroden. Damit wird die Anatomie von Kinder berücksichtigt, was sowohl die zur Verfügung stehende Fläche, als auch den Weg der Stromes durch das Herz betrifft. Die korrekten Anlagepunkte sind in der Regel auf der Verpackung der Kinderelekroden schematisch dargestellt.



Kinderelektroden mit der Darstellung der Anlagepunkte



 

Denaturierung, denaturieren

D. bezeichnet die (auch teilweise) irreversible Zerstörung von Biomolekülen (z.B. Proteine / Eiweiße) durch chemische oder physikalische Prozesse (z.B. Wärmeeinwirkung), die mit dem Verlust der ursprünglichen biologischen Funktion verbunden sind.


 

Dermabrasion

Derma = die Haut, Abrasion (in der Medizin, Kosmetik) = Abtragen von Gewebe

D. bezeichnet das mechanische Abschleifen von Haut. Dies kann angewendet werden bei

  • starker Hautverhornung
  • Narbenbildung duch Akne oder Unfälle
  • Altersflecken, gutartigen Hautveränderungen
  • Pigmentverschiebungen in der Oberhaut
  • Entfernung von oberflächlichen Tätowierungen

Kontraindikationen sind

  • zu starke wulstige Narben
  • Narben durch Verbrennungen
  • Bereiche mit sehr dünner Haut (Augenlider)

[Quelle: Wikipedia**]


 

Dermatologie

Lehre von den Hauterkrankungen



 

Dermis

Zwischen Epidermis und Subkutis gele­gener bindegewebi­ger Anteil der Haut. [Quelle: Pschyrembel online**]. Im deutschen auch als Lederhaut bezeichnet.


 

DF

Abk. für Doppel-Fokus


 

DGUV

Abk. für Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

 

DGUV Grundsätze

enthalten Maßstäbe für bestimmte Verfahrensfragen, z.B. zur einheitlichen Durchführung von Prüfungen. Sofern Grundsätze von der Mitgliederversammlung der DGUV beschlossen worden sind, sind sie nach Vereinsrecht für die UV-Träger als Mitglieder der DGUV verbindlich.

siehe auch DGUV
 

 

DGUV Informationen

enthalten unverbindliche Hilfestellungen und Empfehlungen für bestimmte Branchen, Tätigkeiten und Zielgruppen. Sie werden nicht in dem für Regeln geltenden formalisierten Verfahren erarbeitet, sondern können z.B. von jedem Unfallversicherungsträger individuell herausgegeben werden.

siehe auch DGUV

 

Dopplersonographie

Synonyme: Dopplereffekt-Sonographie, Doppler-Echographie

Bildgebendes Verfahren der Medizin, das Flüssigkeitsströme (vor allem den Blutfluss) dynamisch darstellen kann, sowohl mit Flussgeschwindigkeit und deren zeitlicher Veränderung als auch Flussrichtung und einigen anderen Parametern. Sie dient zur Beurteilung der Blutflussgeschwindigkeit und in der Kardiologie zur Diagnostik von Herz- und Herzklappenfehlern sowie in der Gynäkologie und Geburtshilfe.


 

Drüsen, apokrine

sind mit dem Haarfollikel verbunden, ihr Ausgang mündet oberhalb der Talgdrüsen in den Haarfollikel-Kanal, sie bilden ein fetthaltiges, eher dünnes, geruchloses Sekret, welches erst durch die bakterielle Zersetzung auf der Hautoberfläche den typischen Geruch ausströmt, ihre Produktion ist hormonell gesteuert und beginnt erst in der Pubertät und nimmt im Alter ab, beim Menschen haben die a. D. nur noch eine rudimentäre Bedeutung beim Sexualverhalten
 

 

Drüsen, Duft-

zur Produktion von Geruchsstoffen für den natürlichen Körpergeruch mit Bedeutung beim Sozial- und Sexualverhalten, zur Reviermarkierung
 

 

Drüsen, ekkrine

etwa 2 Millionen freie Drüsen (nicht an einen Haarfollikel o.ä. gebunden) über den ganzen Körper verteilt, sie produzieren eine wässrige Salzlösung, die durch die Verdunstungskälte auf der Hautoberfläche die Körpertemperatur reguliert, die Schweißproduktion kann auch unabhängig von einer Thermoregulation durch vegetative, emotionale Reize angeregt werden, welches in vielen Fällen unangenehm für den Betroffenen ist, z. B. schweißnasse Hände durch Aufregung, Angst


 

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E

E-Light

Bezeichnung für die gleichzeitige Behandlung mit IPL und RF über ein Applikator / Handstück. Dazu ist die Blitzlampe des IPL-Handstückes von 2 Metall-Elektroden eingefasst, über die parallel zur Lichtabgabe die Radiofrequenz abgegeben wird. Ziel dieser Methode ist es, die Effekte der Lichtbehandlung in der Haut durch die Wirkung der Radiofrequenz zu unterstützen und zu verbessern. Eine sinnvolle Übersetzung dieses Begriffes in das Deutsche gibt es aus unserer Sich nicht.



 

Echtzeit-HLW-Feedback

siehe HLW



 

elektromagnetische Strahlung

Das Wesen von Strahlung sind elektromagnetische Wellen. Sie entstehen durch einen spontanen oder gezielt hervorgerufenen Energieverlust von Atomen, nachdem diesen Atomen Energie (z.B. elektrische Energie) zugeführt wurde. Das Vorhandensein von elektromagnetischer Strahlung manifestiert sich in der Wechselwirkung mit Materie.

Hier drei Beispiele, die im Bereich der Medizin und Kosmetik das Wesen von Strahlung verdeutlichen können:

Beispiel 1: Trifft elektromagnetische Strahlung mit bestimmten Eigenschaften (Wellenlänge) auf das Farbpigment Melanin in der Haut oder dem Haar (Interaktion mit Materie), wird diese Strahlung absorbiert und wandelt sich in Wärme um. Die Wärmerezeptoren in der Haut werden gereizt und leiten einen körpereigenen Impuls zum Gehirn, wo dem Menschen das Vorhandensein von Wärme bewusstgemacht wird.

Beispiel 2: Trifft elektromagnetische Strahlung mit bestimmten Eigenschaften (Wellenlänge) auf die Netzhaut des Auges (Interaktion mit Materie), werden die Lichtrezeptoren gereizt und leiten einen körpereigenen Impuls zum Gehirn, wo dem Menschen das Vorhandensein von sichtbarem Licht bewusstgemacht wird.

Beispiel 3: Trifft elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge länger, unterhalb des sichtbaren Lichtes auf die Haut, können wir diese nicht mehr als Licht wahrnehmen, sondern nur deren Wirkung feststellen. Bei zu langer oder zu intensiver Bestrahlung werden Körperzellen verletzt und es kommt zum Sonnenbrand durch UV-Strahlung oder z.B. zur Veränderung von DNA (Röntgenstrahlung).


 

elektromechanische Libelle

Die E. ist ein elektromechanisches Anzeigenelement, um z.B. Betriebszustände von Geräten zweifelsfrei zu signalisieren.
Erläuterung hier im Zusammenhang mit der Anzeige der Einsatzbereitschaft von AEDs: Wenn ein ordnungsgemäßer Zustand eines AED angezeigt werden soll, wird eine Metallplatte in der e. L. aktiv durch eine elektrische Funktion angehoben und gibt so eine grüne Sichtfläche frei. Es wird eine vollständige Einsatzbereitschaft signalisiert. Wird vom Gerät während der automatischen Selbsttests ein Fehler erkannt, wird das aktive elektrische Anheben der Metallplatte unterbrochen und durch die Schwerkraft fällt die Metallplatte selbständig nach unten zurück und gibt ein rotes Sichtfeld frei (bedeutet Fehler, keine Einsatzbereitschaft). So kann sowohl die Einsatzbereitschaft des Gerätes als auch die Funktionsfähigkeit des Anzeigenelementes festgestellt werden. Man erhält eine zweifelsfreie Aussage über den Betriebszustand.

 

elektromechanische Libelle beim AED G5 von CARDIAC SCIENCE

Im Gegensatz dazu kann eine rein elektrische Anzeige leuchten oder nicht leuchten wegen:

  • der Anzeige eines Betriebszustandes oder
  • selbst defekt sein oder
  • auf Grund einer leeren Spannungsquelle (Batterie oder Akku) nicht mehr leuchten können.

So bleiben bei der Interpretation der Anzeige Unsicherheiten.

Ein Qualitätskriterium für AED ist das Vorhandensein einer elektromechanischen Libelle als Anzeigenelement für den Betriebszustand.


 

Epidermis

Bei Wirbeltieren bezeichnet man die Oberhaut als E. Sie bildet als äußerste Schicht der Haut und ist die eigentliche Schutzhülle gegenüber der Umwelt.


 

Epilation

bezeichnet die vollständige Entfernung von Körperhaaren, meist aus kosmetischen Gründen


 

ERC

Abk. für European Resuscitation Council, dt.: Europäischer Rat für Wiederbelebung, Europäischer Wiederbelebungsrat

 

Erwachsene / Erwachsener

erwachsene Person [Quelle: Duden**]

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Defibrillatoren steht dieser Erwachsenenbegriff im Unterschied und im Vergleich zum Kindheitsbegriff.

siehe auch: Kind / Kinder

 

eskalierend

sich (allmählich) steigern, verschärfen, ausweiten [Quelle: Duden**]

In der Notfallmedizin: die Erhöhung der abzugebenden Energie von Defibrillatoren, wenn die letze Defibrillator-Schock-Behandlung zu keiner Beendigung des lebensbedrohlichen Zustandes (z.B. Kammerflimmern) des Patienten geführt hat.

Ein Qualiltätskriterium für Defibrillatoren (AED) ist die Fähigkeit des Gerätes, nach jedem Elektroschock die Energie für den nächsten Schock (falls dieser notwendig wird) automatisch zu erhöhen.


 

ESWT

Abk. für Extrakorporale Stoßwellentherapie

zur Behandlung von:

  • Kalkschulter
  • Tennisellenbogen
  • Fersensporn
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Triggerpunkten
 

Eumelanin

braun-schwärzliche Variante des Melanins, in der Mischung zusammen mit Phaeomelanin wesentlicher Bestandteil des Melanins

 

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F

F.O.

Abk. für Fieber Optik

F. meint die Weiterleitung von Licht von einer Lichtquelle in Fieberglas-Fasern zur eigentlich zu beleuchtenden Stelle. Die flexibeln Fiebeglasfasern können am distalen Ende so geformt / angeordnet werden, dass für unterschiedliche Geräte und Anwendungen immer eine optimale Ausleuchung der Arbeitsfläche erreicht wird. Z.B. bei Otoskopen der ringförmige Lichtaustritt rund um die Öffnung des Arbeitstrichters oder die distale Beleuchtung an flexiblen Endoskopen.


 

Farbwiedergabeindex Ra, (engl. Colour Rendering Index, CRI)

der F. ist ein Maß zur Beurteilung der Qualität der Farbwiedergabe von Lichtquellen. Dabei sollen Lichtquellen gleicher Farbtemperatur mit einander verglichen werden. So wird im Allgemeinen zur Nennung der Kennzahl R auch die Farbtemperatur genannt, auf die sich der Wert bezieht. Der Index "a" im Formelzeichen steht für den "allgemeinen" F. Dieser bezieht lediglich die ersten 8 Testfarben nach DIN mit ein und bildet aus der Farbwiedergabequalität der einzelnen Farben einen Mittelwert. Diese Farben sind:

  • R1: altrosa
  • R2: senfgelb
  • R3: gelbgrün
  • R4: hellgrün
  • R5: türkisblau
  • R6: himmelviolett
  • R7: asterviolett
  • R8: fliederviolett

Eine perfekte Farbwiedergabe würde einen Wert von Ra = 100 erreichen. In der Praxis erreichen LED-Lichtquellen Werte von 65 bis 97. [Quelle: Wikipedia**]


 

Follikel

[Drüsen]bläschen, kleiner Schlauch, Säckchen (z.B. Haarbalg, Lymphknoten) [Quelle: Duden**]



 

Freundinneneffekt



 

Full-pay-out-Leasing

dt. Leasing-Vertrag mit Vollamortisation

siehe dazu auch Vollamortisationsvertrag, Leasing


 

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G

gepolte Defibrillator-Elektroden

 

GLI

Abk. für Global Lung Initiative

 

GSP

Abk. für GYMNA Stabilitäts Profil

siehe auch: GYMNA Stabilitätsprofil

 

Güteschalter

siehe unter Q-Switch

weiterführende Informationen finden Sie u.a. auch hier

 

GYMNA Stabilitätsprofil

Durch eine einzigartige Konstruktion des Gestells der GYMNA Liegen wird die vom Therapeuten aufgebrachte Energie bei der Behandlung des Patienten verbraucht. Sie verschwindet nicht in einem weichen, federnden System von Gestell, Mechanik zur Höhenverstellung und Liegefläche. Das ist besonders wichtig bei verschiedenen Behandlungen mit besonderen Behandlungs- und Massagetechniken. Behandler schätzen dabei Liegen, bei denen ein möglichst geringer Bewegungsausschlag aufgrund der einwirkenden dynamsichen Kräfte zu verzeichnen ist. Und die möglichst geringe Zeit, die eine Liege benötigt, um diese Verformungen wieder ausgleichen zu können. So können Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Behandlung legen und die Liege vermittelt dem Patienten Sicherheit durch Stabilität.

Das G. garantiert eine hohe dynamische Stabilität und trägt damit zur Sicherheit in der Praxis und zur Langlebigkeit Ihrer Investition bei.

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H

Haar

(lat. pili, capillus, crinis, coma) sind lange Hornfäden. Sie bestehen im Wesentlichen aus Keratin. Haare in diesem Sinne kommen nur bei Säugetieren vor, die alle auf ihrer Haut zumindest teilweise Haare tragen. Die Schleimhäute sind immer unbehaart. Mit wenigen Ausnahmen (Handflächen, Fingerinnenseiten, Fußsohlen, Brustwarzen, Lippenrot) ist die gesamte äußere Haut des Menschen behaart. (Quelle: Wikipedia)

 

Haarfollikel

siehe auch: Follikel

 

Haarwurzel

Die H. befindet sich im unteren Bereich der Dermis. An deren unteren Ende, der Haarpapille, entsteht das neue Haar.

 

Haut

Die Haut (gr. derma; lat. cutis) ist funktionell das vielseitigste Organ des menschlichen oder tierischen Organismus. Die Haut dient der Abgrenzung von Innen und Außen (Hüllorgan), dem Schutz vor Umwelteinflüssen, der Repräsentation, Kommunikation und Wahrung der Homöostase (inneres Gleichgewicht). Außerdem übernimmt die Haut wichtige Funktionen im Bereich des Stoffwechsels und der Immunologie und verfügt über vielfältige Anpassungsmechanismen. (Quelle: Wikipedia)

 

HDP

Abk. (engl.) für High-Power-Density-Technologie

siehe auch: High-Power-Density-Technologie

 

Herzdruckmassage

senkrecht auf die Mitte der Brust drücken:

  • jeweils sechs bis sieben Zentimeter tief
  • mit einer Frequenz von 100 pro Minute

(Quelle: ABS.de)

 

Herz-Lungen-Wiederbelebung

siehe auch: HLW

 

High-Power-Density-Technologie (HDP)

mit der H. erreicht die Laserdiode eine genügend hohe Leuchtdichte um therapeutische Wirkungen zu erzielen, ohne dabei durch thermische Effekte das Gewebe zu schädigen. Erst diese Technologie erlaubt es, chemische Reaktionen direkt an der Zelle auszulösen. Stärkere Laser können durch ihre termischen Effekte Verbrennungen im bestrahlten Gewebe hervorrufen. Viele Therapien sind dadurch erschwert und risikobehaftet. Zu schwache Laser erreichen dagegen keine therapeutische Wirkung an der Zelle. Die H. wird beim LASERNEEDLE-Therapielaser eingesetzt.





links: schwacher Laser ohne Wirkung, mitte: starker Laser mit Verbrennungen, rechts: HDP-Laser

 

HLW

Abk. Herz-Lungen-Wiederbelebung

im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Herzdruckmassage bezeichnet. Allerdings schliessen die Maßnahmen der H. neben der Herzdruckmassage auch noch die Notfall-Beatmung (Mund-zu-Mund-Beatmung) des Patienten mit ein. Das HLW-Feedback-Gerät gibt in Echtzeit, also sofort im Moment der Aktion, Informationen über die Qualität der Herz-Lungen-Wiederbelebung an den Helfer zurück, so dass dieser seine Maßnahmen optimieren kann (z.B. Herzdruckfrequenz erhöhen oder erniedrigen, Drucktiefe erhöhen oder verringern). Diese Informationen tragen zu einer möglichst effektiven Wiederbelebung von Patienten bei, besonders dann, wenn die Hilfe von medizinischen Laien geleistet wird. Die HLW-Feedback-Geräte sind Bestandteil von hochwertigen Defibrillatoren. Über die Sprachausgabefunktion des Defibrillators wird der Ersthelfer dabei sofort über die empfohlenen Korrekturen während der Wiederbelebungsmaßnahmen informiert.

Ein Qualitätskriterium für Defibrillatoren ist die Möglichkeit der Verwendung von Defibrillator-Elektroden mit einem HLW-Feedback-Gerät und die entsprechende Ausgabe von Korrekturmaßnahmen an den Helfer.  

 

HLW-Feedback-Gerät

siehe auch: HLW

 

Homöostase

ist ein Zustand (Status) des Gleichgewichts, der für die Lebenserhaltung und Funktion eines ganzen Organismus oder eines Organs notwendig ist. Der Begriff beinhaltet jedoch auch die physiologische Fähigkeit zur Erreichung und Erhaltung dieses Zustandes der Lebensfähigkeit.


 

HPL

Abk. engl. für Home Pulsed Light, dt. (frei übersetzt) gepulstes Licht / pulsierendes Licht / Pulslicht für die Heimanwendung, Handelsmarke (Trademark) eines pulslichtbasierten Behandlungsverfahrens eines Herstellers für Geräte zur dauerhaften Haarentfernung für die private Heimanwendung

siehe auch: IPL, SHR, E-Light
 


 

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I

Impedanzmessung

 

iClear

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Sonographiegeräten (z.B.der Firma MINDRAY): Software zur Rauschunterdrückung von Ultraschallbildern

 

Indirekte Ophthalmologie

Die indirekte Ophthalmoskopie bietet die Möglichkeit, einen größeren Teil des Augenhintergrunds einsehen zu können. Der Arbeitsabstand zwischen Arzt und Patient ist dabei deutlich weiter. Die indirekten Ophthalmoskope von HEINE zeichnen sich u.a. durch flexible Helligkeitseinstellung und ein gleichmäßig ausgeleuchtetes, schattenfreies Sichtfeld aus.

 

inflammatorisch

entzündlich

 

IP

Abk. für Image Processing, dt. Bildbearbeitung

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Sonographiegeräten (z.B.der Firma MINDRAY): Software zur Bildoptimierung von Ultraschallbildern automatisch per Knopfdruck

 

IP55

siehe auch Schutzklasse

 

IPL

Abk. für: Intense Pulsed Light, dt. Intensiv Pulsierendes Licht

Verfahren zur Behandlung von Haut mittels Licht / Lichtimpulsen.

In einem elektronischen Bauelement (Kondensator) wird über eine (relativ) lange Zeit elektrische Energie aus einer (relativ) kleinen Energiequelle gesammelt und gespeichert. Auf Knopfdruck oder einem automatisch ausgelösten Signal wird die im Kondensator gespeicherte Energie schlagartig an eine Lampe abgegeben. Diese Lampe erhält so für einen kurzen Zeitraum sehr viel elektrische Energie und leuchtet in dieser kurzen Zeit sehr hell auf. Es entsteht ein intensiver Lichtimpuls (Namensgebung).

In der kosmetischen Anwendung in IPL-Geräten trifft der kurze intensive Lichtimpuls auf die Haut und das Licht wird auf der Hautoberfläche zum Teil reflektiert (unerwünscht). Auf der Hautoberfläche und den oberen Hautschichten wird ein weiterer Teil des Lichtes absorbiert (teilweise erwünscht, siehe auch unter SHR). Dabei wird umso mehr Licht absorbiert und in Wärme umgewandelt, je dunkler die bestrahlte Fläche ist. Der eigentlich gewollte Effekt tritt ein, wenn das Licht auf Haare trifft und direkt dort durch Absorption im Farbstoff Melanin der Haare in Wärme umgewandelt wird. Entstehende Wärme wird sich ausbreiten / verteilen und wird so im Haar nach unten in Richtung Haarwurzel geleitet. Diese wird erwärmt und verödet, sodass die Fähigkeit zur Regeneration von neuen Haaren verloren geht. Die Wärmeentwicklung auf der Haut ist jedoch nicht erwünscht, weil Verbrennungen und Schmerzen entstehen können. Dem muss durch eine Reduzierung der abgegebenen Lichtenergie (angegeben in J/cm²) und durch gute Kühlung der Oberläche von IPL-Blitzlampen entgegengewirkt werden, um so die unerwünschten Nebenwirkungen zu minimieren.

Qualitätskriterien für IPL-Geräte sind also unter anderen ausreichend große und technologisch gute Kondensatoren, kurze und einstellbare Blitzzeiten (Impulsdauer) und eine gute Kühlung am Handstück.

 

iScanHelper

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Sonographiegeräten (z.B.der Firma MINDRAY): Software für integrierten Patientedatenspeicher für

  • effiziente Archivierung
  • Rückblick
  • Abruf

 

iStation

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Sonographiegeräten (z.B.der Firma MINDRAY): Software mit Sonographie-Tutorial für den Arzt mit Tipps und Referenzbildern

 

iTouch

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Sonographiegeräten (z.B.der Firma MINDRAY): Software zur Bildoptimierung von Ultraschallbildern automatisch per Knopfdruck

 

iZoom

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Sonographiegeräten (z.B.der Firma MINDRAY): Software zur Darstellung einer Vollbild-Ansicht auf dem Bildschirm per Knopfdruck

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J

 

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K

k.A.

Abk. für keine Angabe

 

Kammerflimmern

K. ist eine lebensgefährliche Herzrhythmusstörung. Das Herz ist nicht mehr in der Lage, Blut zu pumpen, die Betroffenen werden innerhalb von Sekunden bewusstlos. Unbehandelt führt diese Rhythmusstörung innerhalb von Minuten zum Tod. (Quelle: netdoktor.de**)

 

Kavitation

Hohlraumbildung (in sehr rasch strömenden Flüssigkeiten) [Quelle: Duden]**

 

Kind / Kinder

Mensch, der sich noch im Lebensabschnitt der Kindheit befindet (etwa bis zum Eintritt der Geschlechtsreife), noch kein Jugendlicher ist; noch nicht erwachsener Mensch [Quelle: Duden**].

Im Zusammenhang mit der Anwendung von Defibrillatoren ist dieser Kindheitsbegriff zu weit gefasst. Für die Behandlung eines Patienten mit Kinderelektroden, und damit mit reduzierter Energieabgabe beim Elektroschock, gelten hier folgende Regeln: als Kind gilt ein Patient mit einem

  • Körpergewicht unter 20 kg und einem
  • Alter bis 8 Jahre

Alle Patienten darüber werden als Erwachsene behandelt. Das heißt also, dass bei einer Anschaffung eines Defibrillators z.B. schon für eine Grundschule, die Ausstattung mit Elektroden für Erwachsene vorgesehen werden müssen. Die Ausrüstung von Defis nur mit Kinderelektroden ist, aus unserer Sicht, nicht sinvoll, da dort, wo sich Kinder aufhalten auch immer Erwachsene anwesend sein werden (Kindertagesstätten, Kinderspielplätze, Kinderärzte und Kinderstationen usw.). Hier empfehlen wir das Bereithalten von beiden Elektrodentypen.

 

Kinderelektroden / Defibrillatorelektroden für Kinder

K. sind für den Einsatz von Defibrillatoren zur Behandlung von Kindern vorgesehen. Sie sind, entsprechend dem Kinderoberkörper, kleiner. Die Anlagepunkte unterscheiden sich von denen der Erwachsenenelektroden. Damit wird die Anatomie von Kinder berücksichtigt, was sowohl die zur Verfügung stehende Fläche, als auch den Weg der Stromes durch das Herz betrifft. Die korrekten Anlagepunkte sind in der Regel auf der Verpackung der Kinderelekroden schematisch dargestellt.

 

 

Kinderlektroden mit der Darstellung der korrekten Anlagepunkte

 

Knöchel-Arm-Index

Der K. besitzt die größte Aussagekraft zur Vorhersage von Herzinfarkt, Schlaganfall und Mortalität. (Ein ABI-Wert < 0,9 weist im Vergleich mit dem Angiogramm als Goldstandard mit einer Sensitivität von bis zu 95 % auf eine PAVK hin und schließt umgekehrt die Erkrankung mit nahezu 100 % Spezifität bei gesunden Personen aus. Die getABI-Studie zeigt, dass 20 % der über 65-Jährigen eine PAVK-Prävalenz aufweisen. Der Index wird gebildet aus dem Quotient von Blutdruck am Unterschenkel und Blutdruck am Oberarm.


 

Kontraindikation, absolute

ist ein Umstand / Faktor, wegen dem auf eine geplante Behandlung absolut verzichtet werden muss, da die zu erwartenden negativen Auswirkungen auf den Patienten / Kunden zu groß wären

 

Kryolipolyse

von altgriechisch κρύος kryos = „Frost, Eis“, λίπα lipa = „fett“ und λύσις lysis = „Lösung, Auflösung“

Unter Kryolipolyse versteht man die Verminderung von Fettgewebe durch lokale Anwendung von Kälte zu kosmetischen Zwecken. Es handelt sich um eine nicht-invasive Technik, bei der eine Fettstelle etwa eine Stunde unterkühlt wird. Es gibt verschiedenen Methoden: Die Haut wird eingesaugt oder durch Platten punktuell gekühlt. (Quelle: Wikipedia**)

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L

Laiendefibrillator

siehe auch: AED

 

LAN

Abk. für local area network, dt. lokales Netzwerk

drahtgebundene Verbindung von 2 oder mehreren computergestützen Geräten zum Zwecke des Datenaustausches. Diese Geräte stellen ein auf einen Ort (Lokalität) beschränktes Netzwerk dar, welches sich von anderen Netzwerken abgrenzt.

siehe auch: WLAN

 

Laser

Akronym für engl. Light Amplifikation by Stimulated Emission of Radiation, dt. Lichtverstärkung durch eine stimulierte / gezielte Aussendung von Strahlung, der Begriff L. kann sowohl für das Gerät zur Erzeugung von Laserlicht sein als auch für den physikalischen Effekt stehen



 

Leasing

das Überlassen einer Ware zur Nutzung, dokumentiert durch einen Nutzungsüberlassungsvertrag (Leasing-Vertrag)

Beim L. überlässt eine Finanzierungsinstitution (der Leasing-Geber) einem Kunden (dem Leasing-Nehmer) eine Ware (den Leasing-Gegenstand) zur Nutzung. Hierfür hat der Leasing-Nehmer ein vereinbartes Entgelt in Form einer monatlichen Leasing-Rate zu bezahlen, die durchaus auch z.B. quartalsweise fällig werden kann. Zu beachten ist dabei, dass während der Nutzungszeit durch den Leasing-Nehmer die Ware im rechtlichen und wirtschaftlichen Eigentum des Leasing-Gebers verbleibt. Anders als beim Mieten einer Sache (z.B. einer Wohnung) werden dem Leasing-Nehmer mit Annahme des Leasing-Vertrages aber zusätzliche Pflichten auferlegt. Dies sind beispielsweise abzuschließende Versicherungen (z.B. bei elektronischen Geräten eine Elektronikversicherung), selbst auszuführende und zu finanzierende Reparaturen oder Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen (z.B. TÜV- und Abgasuntersuchungen bei PKW, der Kauf und Einsatz von Winterreifen gemäß STVO usw.). Auch nach Ablauf der Leasing-Zeit (Laufzeit) bleibt die Ware weiterhin Eigentum des Leasing-Gebers und geht vom Nutzer, dem Leasing-Nehmer an den Leasing-Geber zurück (z.B. ein PKW). Nach Ablauf der Leasing-Zeit kann der Leasing-Geber den Leasing-Gegenstand zum Kauf anbieten, so dass dieser vom Leasing-Nehmer oder einer dritten Partei erworben werden kann und dann Eigentum des Käufers ist. Der Restwert, zu dem der Leasing-Gegenstand verkauft wird, kann bereits bei Vertragsabschluss vereinbart werden. Im Allgemeinen beläuft dieser sich auf einen Betrag von etwa 7 - 10% des Neupreises oder einer geringen Anzahl von weiteren Monatsraten.

Typische Leasing-Gegenstände für Unternehmer sind PKW, Busse oder Flugzeuge, Büromaschinen wie Kopierer, Computer, Produktionsmittel wie Werkzeuge, Behandlungsgeräte in Medizin und Kosmetik uva.

Die Laufzeit eines Leasingvertrages darf sich gemäß einiger rechtlicher Vorgaben zwischen 40 - 90 % der Abschreibungsdauer bewegen.

 

Vorteile beim Leasing

Für gewerbliche Leasing-Nehmer entstehen folgende Vorteile:

  • Schonung der eigenen Unternehmens-Liquidität oder Aufbau von Liquditätsreserven
  • trotzdem bessere Produktionsbedingungen durch getätigte Investitionen
  • Erschließung und Nutzung neuer Finanzierungsquellen
  • Stärkung der Unternehmensfinanzierung durch Alternativen zur Hausbank, dadurch Erhalt von Flexibilität und Minderung von Abhängigkeiten
  • keine Inanspruchnahme von Betriebsmittelkrediten der Hausbank und damit Schaffung von neuen Perspektiven bei der Planung von weiteren Vorhaben und Erweiterung von Handlungsspielräumen
  • Vermeidung von Zinsrisiken, der Zinssatz bleibt über die gesamte Laufzeit konstant
  • Gestaltung des steuerpflichtigen Einkommens durch Erhöhung der Betriebsausgaben, die Leasing-Rate kann immer dann voll und sofort als Betriebsausgabe abgesetzt werden, wenn das Leasing-Objekt in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Geschäftsbetrieb steht und zu dessen Durchführung dient
  • Leasingfinanzierte Investitionen tragen dazu bei, die Unternehmensfinanzierung aktiv zu beeinflussen, was zu einer entsprechenden Verbesserung der immer wichtiger werdenden Ratingposition des einzelnen Geschäftes führen kann. Die Folge: Sie können Ihre künftigen Investitionen zu tendenziell günstigeren Konditionen realisieren als bisher.
  • Die Verträge können durch eine Vielzahl von Optionen attraktiv und individuell an Wünsche und Möglichkeiten angepasst werden.
  • geringere Sicherheitenanforderung als bei Bankdarlehen
  • schnelle und zuverlässige Finanzierungszusage

Private Leasing-Nehmer können die steuerlichen Vorteile nicht nutzen. Viele Leasing-Geber bieten für diese Kundengruppe keine Verträge an. Hier müssen besondere gesetzliche Regeln beachtet werden. Alternative Finanzierungsformen finden Sie hier.

Mögliche Optionen werden im Folgenden näher erläutert. Zu unterscheiden sind verschiedene Vertragstypen und Leasing-Varianten.

 

Vollamortisationsvertrag, Full-pay-out-Leasing

Bei einem Vollamortisationsvertrag wird der komplette Leasing-Betrag (zuzüglich Zinsen und Kosten) gleichmäßig in gleich große Teile über die gesamte Leasing-Laufzeit aufgeteilt. In jedem Monat ist die gleiche Leasing-Rate fällig. Diese wird monatlich oder vierteljährlich gezahlt. Nach Ablauf der Leasing-Zeit wurde also der komplette Betrag vollständig bezahlt. Das Leasing-Gut befindet sich jedoch weiterhin im Eigentum des Leasing-Gebers und kann vom Leasing-Geber erworben oder an diesen zurückgegeben werden. Die Höhe des Restwertes wird verhandelt. Typisch sind 7 - 10% vom Kaufpreis. Nach der Zahlung dieses Restbetrages durch den Leasing-Nehmer oder eine dritte Partei gehört das Leasing-Gut dem Käufer. Es gibt keine Anzahlung.

 

Teilamortisationsvertrag, Non-pay-out-Leasing

Bei einem Teilamortisationsvertrag wird nur ein Teil der Kaufpreises finanziert. Es ist möglich, eine Anzahlung mit Beginn der Laufzeit oder eine Restzahlung zum Ende der Laufzeit zu leisten. Die Höhe der Sonderzahlungen werden mit dem Leasing-Geber vereinbart und unterliegen einigen gesetzlichen Vorgaben. Die verbleibende Summe (zuzüglich Zinsen und Kosten) wird dann gleichmäßig in gleich große Teile über die gesamte Leasing-Laufzeit aufgeteilt. In jedem Monat ist die gleiche Leasing-Rate fällig. Diese wird monatlich oder vierteljährlich gezahlt. Nach Ablauf der Leasing-Zeit wurde also der komplette Teilbetrag (Kaufpreis abzüglich Anzahlung oder Restzahlung) vollständig bezahlt. Das Leasing-Gut befindet sich jedoch weiterhin im Eigentum des Leasing-Gebers.

Bei einem Vertrag mit Anzahlung kann das Leasing-Gut vom Leasing-Geber nach der Leasing-Zeit erworben oder zurück gegeben werden. Die Höhe des Kaufpreises wird verhandelt. Typisch sind 7 - 10% vom Kaufpreis.

Entscheidet man sich für einen Vertrag mit Restwert, geht am Ende der Leasing-Zeit nach Zahlung des Restwertes das Leasing-Gut sofort in das Eigentum des (ehemaligen) Leasing-Nehmers über.

 

lineares Leasing

Beim linearen Leasing wird der gesamte Leasing-Betrag gleichmäßig auf alle Monate der Leasing-Laufzeit aufgeteilt. Damit nimmt die noch geschuldete Summe linear (gleichmäßig) ab oder der bereits bezahlte Summe nimmt linear (gleichmäßig) zu. Am Ende ist die gesamte Leasing-Summe komplett bezahlt. Dies ist die einfachste und am häufigsten verwendete Variante von Leasing-Verträgen. Die Kombination mit Voll- oder Teilamortisationsverträgen ist möglich.

 

progressives Leasing

Beim progressiven Leasing wird der Leasing-Betrag nicht in gleich bleibenden Monatsraten gezahlt. Zum Anfang der Leasing-Zeit werden niedrige Raten bezahlt die dann im Laufe der Leasing-Zeit immer höher werden. Am Ende ist die gesamte Leasing-Summe komplett bezahlt. Die Kombination mit Voll- oder Teilamortisationsverträgen ist möglich.

weitere Informationen dazu finden Sie hier

 

degressives Leasing

Beim degressiven Leasing wird der Leasing-Betrag nicht in gleich bleiben Monatsraten gezahlt. Zum Anfang der Leasing-Zeit werden hohe Raten bezahlt die dann im Laufe der Leasing-Zeit immer kleiner werden. Am Ende ist die gesamte Leasing-Summe komplett bezahlt. Die Kombination mit Voll- oder Teilamortisationsverträgen ist möglich.

weitere Informationen dazu finden Sie hier



Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Unterarten und Abwandlungen. So wird Leasing sehr flexibel. Es bedarf daher jedoch eines genau formulierten Vertrages, um beiden Seiten eine rechtliche Sicherheit zu geben, dass auch der gewünschte Vertragsinhalt tatsächlich fixiert wird.


Kündigung

Leasing-Veträge bedürfen einer Kündigung. Wird diese Kündigung zum Ablauf der Leasingzeit nicht schriftlich ausgesprochen, läuft der Vertrag weiter und die vereinbarten Leasing-Raten müssen weiter bezahlt werden (ähnlich der Miete einer Wohnung, die solange bezahlt werden muss, bis der Mietvertrag gekündigt wird). Die Kündigung kann formlos erfolgen. Wir empfehlen, die Kündigung gleich zusammen mit dem unterschriebenen Leasing-Vertrag bei der Leasing-Gesellschaft mit einzureichen. Ein Blanko-Musteranschreiben zur Kündigung finden Sie hier. Allerdings ist es üblich (nicht jedoch zwingend notwendig), dass der Kunde etwa 4 Wochen vor Ablauf des Leasing-Vertrages angeschrieben wird, um die weitere Verfahrensweise in beiderseitigem Einvernehmen zu besprechen.

Leasing ist für den Leasing-Kunden bilanzneutral, da das Leasing-Gut im Eigentum des Leasing-Gebers verbleibt und dort bilanziert wird.

Unser Tip: vor dem Abschluss eines Leasing-Vertrages immer mit dem Steuerberater sprechen und verschiedenen Finanzierungsvarianten erörtern.


Weitere Informationen finden Sie auf unseren Seiten unter Finanzierung - Leasing oder unter FAQ - Leasing, weiterführen Literatur finden Sie z.B. hier**, Informationen zu unseren Partnern finden Sie hier.

Relevante Stichworte zum Thema Leasing sind: Operating-Leasing, Sale-and-lease-back, Hersteller- und Händler-Leasing, Immobilien-Leasing


 

Leuchtdichte

Anzahl von Photonen pro bestrahlter Fläche

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M

MC

Abk. für Multi-Colour, Multi-Colour-Chips

alternativ dazu siehe auch: SC


 

Melanin

M. bezeichnet den Farbstoff z.B. von Haut oder Haaren. Die Färbung eines Gewebes nennt man auch Pigmentierung, die Stoffe, die für die Färbung zuständig sind Pigmente. So ist auch das M. ein Pigment, das vom menschlichen Körper selbst hergestellt wird (endogenes Pigment). Künstliche Pigmente dagegen werden von aussen in den Körper gebracht, z.B. Farbpigmente von Tattoofarben (exogene Pigmente). Bei einer ungleichen Verteilung von M. in der Haut entstehen bei einer Überpigmentierung z.B. Leberflecken, Muttermale und Sommersprossen, welche unter Umständen auch maligne entarten können und dann als malignes Melanom bezeichnet werden bzw. bei einer Unterpigmentierung weiße Flecken auf der Haut (Weißfleckenkrankheit).

siehe auch Melanin-Chromophor, Chromophor

 

Melanin-Chromophor

M. ist die Bezeichnung für den Farbträger des Melanins.

Es besteht aus Gruppen von Molekülen, bei denen Teile von organischen Stoffen für eine Farbgebung, z.B. der Haut oder von Haaren, verantwortlich sind. Im Allgemeinen wird jedoch auch das ganze farbgebende Molekül als Chromophor bezeichnet, z.B. Melanin.

siehe auch Melanin, Chromophor


 

Melasma

auch Chloasma, Hormonflecken oder Schwangerschaftsmaske, sind großflächige, dunkler pigmentierte Bereiche im Gesicht, hervorgerufen durch hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft oder der Einnahme von stark östrogenhaltigen Hormonpräparaten (Kontrazeptiva), der Behandlungserfolg mit einer Pulslichttherapie ist gering oder verschlechtert die Pigmentierung ev. noch, diese Effekte verschwinden nach der Schwangerschaft oder nach Absetzen der Hormonpräparate von selbst, M. und Chloasma sind unterschiedliche Begriffe für die gleiche Erkrankung


 

Miete

 

Multifunktionstisch

ein M. ist baugleich einem OP-Tisch, jedoch mit elektrischer Höhenverstellung. Wenn für diese elektrische Höhenverstellung ein Elektromotor eingesetzt wird, der nicht für explosionsgefährdete Räume (z.B. Operationssäle) geeignet ist, wird dieser OP-Tisch auf den Einsatz als M. heruntergestuft. So ist der Tisch eine vollwertige, gute und preiswerte Alternative für Anwender, die keine explosiven Stoffe (z.B. Anästhetika) in ihrem OP einsetzen. Anbieter für diese Tische ist z.B. die Firma AGA.


 

Muttermal

siehe auch Nävus

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N

Nävus

lat. Muttermal

N. bezeichnet eine Gruppe von gutartigen Fehlbildungen der Haut oder Schleimhaut, bei der gesunde Zellen in der Haut vermehrt, vermindert oder ungliechmäßig verteilt vorkommen. Zu den Untergruppen der N. (Mehrzahl Nävi) gehören Leberflecken (melanozytären N.), Gefäß- oder Feuermale (Naevus flammeus) oder epidermale N. (Hornzellen der Haut mit einem streifenförmigen Verlauf).

 

Nd:YAG-Laser

Abk. für Neodym dotierter Yttrium-Aluminium-Granat-Laser

 

nichtdefibrillationswürdiger Körperzustand

ein Zustand, in dem es nicht angezeigt ist, einen Defibrillatorschock auszulösen. 2 der wichtigsten nichtdefibrillationswürdigen Körperzustände sind

  • Asystolie
  • normaler Sinusrhythmus (normaler Herzschlag)

AEDs lassen es bei Diagnostizierung dieser Körperzustände nicht zu, einen Schock (vollautomatisch oder halbautomatisch) abzugeben.

 

nichtgepolte Defibrillator-Elektroden

 

Non-pay-out-Leasing

dt. Leasing-Vertrag mit Teilamortisation

siehe auch Teilamortisationsvertrag, Leasing

 

Notruf

in Deutschland: 112. Wichtige Informationen:

  1. Wo ist der Notfallort?
  2. Was ist passiert?
  3. Wie viele Verletzte?
  4. Welche Verletzung(en)?

(Quelle: ABS.de**)

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O

Obstetrik

Lehre von der Geburtshilfe, lat. obstetricare „Hebammendienste tun“ (Quelle: wissen.de)

alte und heute selten gebrauchte Bezeichnung

 

Ödem

dt. krankhafte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe ohne Rötungen, meist mit schmerzlosen Schwellungen


 

ödematös

dt. geschwollen

 

OP-

Abk. für: Operations-

z.B.: Operations-Tisch, Operations-Handschuhe usw.

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P

PAVK

Abk. für Periphäre Arterielle Verschlusskrankheit, engl. peripheral arterial disease

siehe auch ABI

 

preiswert

etwas seinen Preis wert sein. Im Verhältnis zu seinem Wert nicht zu teuer. Preisgünstig. [Quelle: Duden**]

Bei den Anschaffungskosten von jeglichen Waren oder Dienstleistungen sollte nicht allein die Zahl rechts unten auf der Rechnung ausschlaggebend sein. Viele andere Ereignisse in der Zukunft werden über den wahren Preis mitentscheiden. Zu überlegen sind Folgekosten durch Verschleiß, Verbrauchsmaterial, Reparatur- und Wartungskosten, Kosten durch den Ausfall oder entgangene Gewinne. Wir sind immer bemüht, Ihnen Geräte zu günstigen Marktpreisen und immer auch p. Geräte in diesem Sinne anzubieten.

 

Pulswellengeschwindigkeit

Die P. ergänzt die Diagnose einer PAVK und ist ein Maß für die arterielle Gefäßsteifigkeit . Sie liefert wertvolle Hinweise auf das Vorliegen von funktionellen Veränderungen der arteriellen Gefäßfunktion. Die P. hat einen hohen prädiktiven Wert für das Auftreten von kardiovaskulären Erkrankungen. Dabei ist der prädiktive Wert dieser Messgröße den klassischen Risikogrößen, wie z.B. Blutdruck und Alter, überlegen.  Beim Management von Patienten der arteriellen Hypertonie erweitert die Untersuchung der Gefäßsteifigkeit die Quantifizierung des kardiovaskulären Risikos und markiert das Vorliegen eines hypertensiven vaskulären Endorganschadens. Entsprechende Empfehlungen zur Untersuchung der arteriellen Gefäßfunktion wurden in die letzten Empfehlungen der Europäischen Gesellschaften für Hypertonie (ESH) und Kardiologie (ESC) zum Management von Patienten mit arterieller Hypertonie aufgenommen.

 

PW-Doppler

Abk. für engl. Pulsed-Wave Doppler, dt. Doppler (-Gerät / -Untersuchung) mit gepulsten Schallwellen, impulsförmig ausgesendeten Schallwellen, steht im Gegensatz zu Geräten / Untersuchungen mit kontinuierlich ausgesendeten Schallwellen (CW-Doppler)

ist ein konventionelles, nichtinvasives, diagnostisches Verfahren in der Medizin, zur Geschwindigkeitsmessung von strömenden Flüssigkeiten (Blutfluss) mit geringen Flussgeschwindigkeiten oder Lokalisation von Flüssigkeitsbewegungen, Einsatzgebiete in der Medizin sind vorzugsweise die Herz- und Gefäßdiagnostik

Ein impulsgebender Piezzo-Kristall in der Ultraschall-Sonde sendet eine Ultraschallwelle aus (Funktion als Sender), wird danach umgeschaltet (Funktion als Empfänger) und empfängt die vom strömenden Medium reflektierte, durch den Doppler-Effekt veränderte, zurücklaufende Welle. Durch die Auswertung von Laufzeiten und Ultraschall-Frequenzen entstehen Informationen über Flussgeschwindigkeit und Flussrichtung (und einige andere Parameter) der Flüssigkeit. Diese Informationen werden durch elektronische Verfahren (auch farblich) sichtbar gemacht.
 

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Q

Q-Switch

optischer Güteschalter in Laser-Einheiten

ein optisches Bauelement im Aufbau von Laser-Einheiten, mit dem höhere Laser-Energien bei kürzeren Laser-Impulszeiten erreicht werden können, als ohne dem Q. im CW-Mode.

weiterführende Informationen finden Sie u.a. hier**

 

Q-Switched-Laser, Q-Switch-Technologie

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R

Ra

Formelzeichen für den Farbwiedergabeindex, siehe auch da

 

Radiofrequenz


Die Übernahme des englischen Begriffes „Radio-Frequency“ in den deutschen Sprachgebrauch als „Radiofrequenz“ hinterlässt beim Nutzer eine falsche, im besten Fall gar keine, Vorstellung, von den tatsächlichen physikalischen Hintergründen dieser Behandlungsmethode. Die deutsche Übersetzung des Begriffes „Radio Frequency“, Abkürzung RF, ist Hochfrequenz, Abkürzung HF. Gemeint ist damit in diesem Fall allerdings ein hochfrequenter Wechselstrom.

 

Radiofrequenzbehandlung

Behandlungsform vorzugsweise in der Kosmetik. Die „RF-Behandlung“ sollte besser heißen: Behandlung mit hochfrequentem Wechselstrom (siehe auch unter Radiofrequenz).
Zwischen 2 oder mehr Elektroden, die auf der Hautoberfläche aufliegen, fließt ein hochfrequenter Wechselstrom durch das darunterliegende Gewebe. Dieser Strom bewirkt eine Erwärmung des durchflossenen Gewebes (direkte Widerstandserwärmung). Die Eindringtiefe des Stromes wird maßgeblich von der Arbeitsfrequenz bestimmt und beträgt wenige Millimeter. Typische Frequenz-Werte liegen im niedrigen MHz-Bereich. Mit dieser Behandlung wird im Gewebe eine Tiefenwärme erzeugt, die für verschiedenen therapeutische Zwecke gut genutzt werden kann. Es ist eine schmerzfreie Behandlungsmethode mit einem angenehmen Wärmegefühl auf der Haut.



RDG

Abk. für Reinigungs- und Desinfektionsgerät

siehe auch: Thermodesinfektor

 

Reanimationsrichtlinien

 

Rettungskette

Der Ablauf aller Hilfsleistungen nach einem Notfall kann wie eine Kette gesehen werden, die aus vier Gliedern besteht[...]

Die Maßnahmen dienen dem Ziel, einem Betroffenen bereits am Notfallort die notwendige Hilfe zu leisten und stellen sicher, dass er innerhalb kürzester Zeit in ärztliche Behandlung kommt. Sie werden im Bereich der ersten zwei Kettenglieder tätig und haben u. a. die Aufgabe, so lange alles Notwendige zu tun, bis Fachpersonal zur Stelle ist.

  • Sofortmaßnahmen
  • Weitere Maßnahmen
  • Rettungsdienst
  • Krankenhaus

Quelle: drk.de**

 

RF

Abk. für Radiofrequenz

siehe auch Radiofrequenz (hier im Zusammenhang mit kosmetischen Behandlungen und kosmetischen Behandlungsgeräten)

 

RF-Plattform

Abk. für Radiofrequenz-Plattform (hier im Zusammenhang mit den Sonographiegeräten der Firma VINNO)


 

RiliBÄK

Abk. für: Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen [Deutsches Ärzteblatt I Jg. 105 I Heft 7 I 15.Februar 2008]**


 

RPM

Abk. für engl. Round per Minute, dt. Umdrehungen pro Minute, gibt an, wieviel Umdrehungen ein rotierender Körper in einer Minute erreicht

Maßeinheit ist U/min (im Deutschen) oder 1/min oder min-1


 

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S

SC

Abk. für Single-Colour, Single-Colour-Chips

Alle OP-Leuchten-Modelle der Firma Dr. MACH mit der Kennzeichnung SC sind mit den Single-Colour-Chips ausgerüstet. Mir diesen Leuchten ist eine Verstellung der Farbtemperatur / Lichtfarbe nicht möglich. Die Farbtemperatur beträgt konstant 4.500 K.

alternativ dazu siehe auch: MC

 

Schmerz

ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potenzieller Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schmerz)

 

Schutzklasse

 

Selektive Photothermolyse

Abk. für Selektive Photothermolyse

 

 

SHR

Abk. für Short Hair Removal oder auch Super Hair Removal, dt. Schnelle Haarentfernung


 

Spirette

Markenname der Firma NDD für die Spirometer-Mundstücke der Spirometer dieses Herstellers, auch als Atemrohr bezeichnet

Die S. bieten neben der Funktion als Mundstück eine einzigartige Technologie für vorbildliche Hygiene und Sauberkeit bei spirometrischen Untersuchungen. Sie sind einzeln in einer Folie verpackt (z.B. für den Transport in der Hausbesuchstasche) oder unverpackt in einer Transportbox erhältlich.

Spirette der Firma NDD



 

SPTL

Abk. für Selektive Photothermolyse

siehe auch dort



 

stand alone

dt. allein stehend

hier: ein Sterilisator, der unabhängig von einer Wasserversorgung oder Abwasserentsorgung arbeiten kann. Voraussetzung dafür ist immer ein interner Frischwassertank und ein Abwassertank. Zum Betrieb ist lediglich eine Steckdose und gutes, destilliertes Wasser aus einem Kanister erforderlich.


 

STK

Abk. für Sicherheitstechnische Kontrolle


 

STK-befreit

befreit von der gestzlich vorgeschriebenen Notwendigkeit, Sicherheitstechnische Kontrollen an einem Gerät vornehmen zu müssen

siehe auch: STK

 

 

SW / SW-Bild

Abk. für Schwarz / Weiß, Schwarz / Weiß-Bild

hier (im Zusammenhang mit Sonographiegeräten): Darstellung der Ultraschall-Bilder in monochromer Farbe, d.h. es muss nicht nur ein weißes Bild auf schwarzen Grund dargestellt sein, sondern auch alle monochromen Einfärbungen der Bildinformationen auf schwarzem Grund. Umgangssprachlich jedoch meistens als schwarz / weiß Bild bezeichnet.

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T

TCS

Abk. TransCranielle Sonographie

bildgebendes Untersuchungsverfahren durch die Schädeldecke hindurch

 

TEE

Abk. für transesophageal echocardiography, dt.Transösophageale Echokardiographie, auch Schluckecho genannt

unter T. versteht mann eine spezielle Form der Ultraschalluntersuchung, bei der ein flexibles Endoskop mit einem eingebauten Schallkopf in die Speiseröhre eingeführt (geschluckt) wird. So befindet sich der Ultraschallkopf in unmittelbarer Nähe des Herzens. In diesem Bereich kann man detaillierte Aussagen zu bestimmten Fragestellungen z.B. bei Erkrankungen der Herzvorhöfe (Vorhofgerinnsel, Vorhofscheidewand-Defekte, Tumoren) und Herzklappen (Entzündungsherde) machen. Insbesondere dafür stellt diese Untersuchung die Methode der Wahl dar. (Quelle: Wikipedia**)

 

therapeutische Bedürfnisse von Patienten

hier im Zusammenhang mit Notfallrettung und Defibrillatoren

 

Thermodesinfektor

Ein Reinigungs- und Desinfektionsgerät (RDG) zur mechanischen, thermischen und chemischen Reinigung und Desinfektion von wiederverwendbaren Medizinprodukten (Quelle: Wikipedia**)

 

THI

Abk. für Tissue Harmonic Imaging, dt. Bildgebung durch Darstellung von harmonischen (Ultraschall)Wellen, die im Gewebe erzeugt werden

siehe auch: Tissue Harmonic Imaging

 

Tiefenschärfe

hier (im Zusammenhang mit Binokularlupen / Optiken): Der Bereich, in dem das Bild scharf fokussiert bleibt.

 

Tissue

  1. Gewebe (hier im Zusammenhang mit dem Thema Sonographie von größerer Bedeutung)
  2. auch: Taschentuch, Seidenpapier, Papiertuch, Papiertaschentuch

 

Tissue Harmonic Imaging

dt. Bildgebung durch Darstellung von harmonischen (Ultraschall)Wellen, die im Gewebe erzeugt werden

Mit dem Auftreffen von Ultraschallwellen auf Gewebe entstehen dort "Abkömmlinge" der ausgesendeten Grundwelle. Man bezeichnet diese als Oberwellen der Grundwelle oder 1. Harmonische Welle. Die Frequenz der Grundwelle wird in der Typenbezeichnung der Sonde angegeben (z.B. typisch bei einer Convex-Sonde ist eine Frequenz von 3,5 MHz). Die erste Oberwelle (oder auch 2. Harmonische genannt) hat die doppelte Frequenz der ausgesendeten Grundwelle. Weitere höhere Oberwellen haben dann auch immer höhere Frequenzen. Allerdings wird die Intensität der höheren Harmonischen immer geringer. Da diese Oberwellen erst im Gewebe entstehen und zunehmen, beinhalten sie keine Artefakte, die an der Oberfläche z.B. durch Fettgewebe auftreten können. Die vom Ultraschallempfänger aufgefangenen Oberwellen sind also reiner, als die ausgesendete Grundwelle selbst. Durch verschiedene technische Maßnahmen werden die empfangenen Oberwellen herausgefiltert und aus deren Information ein Bild höherer Qualität berechnet, welches auf dem Bildschirm dargestellt wird. Da Oberwellen immer höhere Frequenzen haben als die Grundwelle, ist auch die räumliche Auflösung des Bildes höher.

Somit ist Tissue Harmonic Imaging (THI) ein Verfahren der sonographischen Bildgebung, durch das Kontraste und räumliche Auflösung der Bilder verbessert werden können.

 

Tissue Velocity Imaging

 

toggle

dt. umschalten

siehe auch: Toggle-Funktion

 

Toggle-Funktion

T. zum Umschalten zwischen polarisiertem und nicht-polarisiertem Beleuchtungsmodus. Bequemer Wechsel zwischen polarisierter und nicht-polarisierter Ansicht durch Betätigen einer Taste. Die zusätzliche diagnostische Funktion ermöglicht beim Betrachten von kristallinen Strukturen und Milien das Erkennen des sogenannten „Blink Signs“.

 

transkranielle Sonographie (TCS), auch transkranieller Ultraschall

bildgebendes Untersuchungsverfahren durch die Schädeldecke hindurch

zur Darstellung von Strukturen im Zentralnervensystem (ZNS), dem Durchblutungsstatus von Hirngefäßen oder Hirnstrukturen

 

Trendelenburg, Friedrich

geboren 24. Mai 1844 in Berlin, gestorben 15. Dezember 1924 in Berlin, Chirurg

Der deutsche Chirurg T. benutzte ab 1880 für Blasen- und gynäkologische Operationen eine spezielle Lagerungstechnik der Patienten. Dabei liegt der Kopf tiefer als das Becken, die Knie höher als das Becken und die Unterschenkel hängen über den OP-Tisch herunter. So verschieben sich die inneren Organe Richtung Zwerchfell und die Behandlungen an den Unterleibsorganen werden erleichtert. T. selbst bezeichnete diese Lagerung bereits als Beckenhochlagerung (siehe auch dort).

 

Trendelenburg-Lagerung, auch Beckenhochlagerung

Bei der T. wird der Patient so gelagert, dass sein Kopf tiefer liegt als das Becken und die Knie wiederum höher als das Becken. Da das Becken so höher liegt, als bei einer horizontal ausgerichteten Liege, spricht man auch von einer Beckenhochlagerung. Heute wird diese Lagerung durch die Verstellmöglichkeiten an Untersuchungs- und Behandlungsliegen oder OP-Tischen / Multifunktionstischen erreicht.

 

Trendelenburg-Verstellung

Die Verstellung an Untersuchungs- und Behandlungsliegen oder OP-Tischen / Multifunktionstischen, die gewährleistet, dass der Patient in der Trendelenburg-Lagerung liegt. Dabei soll der Kopf des Patienten deutlich tiefer liegen als der Körperschwerpunkt. Diese Lagerung wird heute auch als Schocklagerung bezeichnet. Die Norm EN 60601-2-52 definiert die Trendelenburg-Lagerung für Pflege- und Krankenhausbetten als eine um mind. 12° gekippte Liegefläche. [Quelle: Wikipedia**]

 

TVI

Abk. für Tissue Velocity Imaging

 

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U

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V

vorkonfektioniert

 

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W

Wirkungsquerschnitt

hier (im Zusammenhang mit einfallender elektromagnetischer Strahlung (Licht) auf die Haut bei einer pulslichtbasierten Haar- und Hautbehandlung wie z.B. IPL, SHR, Laserbehandlung): Begriff aus der Physik, gibt ein Maß für die Wahrscheinlichkeit einer Wechselwirkung einer Strahlung (elektromagnetische Strahlung) oder eines Teilchens mit anderen Teilchen an. Wechselwirkungen können sein: Absorption, Streuung oder eine andere Reaktion.


 

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X

 

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Y

 

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Z

 

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