Sterilisierung - Sterilisation - Entkeimung

 

Euronda MELAG

 

Grundsätzlich versteht man unter den Begriffen Sterilisation, Sterilisierung oder Entkeimung Arbeitsmethoden, mit denen Gegenstände von lebenden Organismen, einschließlich derer Ruhestadien, befreit werden. Die Geräte, mit deren Hilfe ein steriler Zustand eines Gegenstandes, z.B. eines medizinischen Instruments, hergestellt werden kann, nennt man Sterilisatoren. Wenn diese mit heißem Dampf betrieben werden, ist auch der Begriff Autoklav gebräuchlich. Die Wahl des geeignete Sterilisationsprozesses hängt von den Eigenschaften der zu sterilisenden Instrumente ab. Grundsätzlich kann man vereinfacht sagen, dass, je komplizierter aufgebaut ein Instrument ist, desto hochwertiger muss der Sterilisationsprozess sein.

 

Warum ein „Klasse B“ Autoklav?

Die von der EU-Kommission eingesetzte europäische Arbeitsgruppe hat im Zuge der Harmonisierung der unterschiedlichen nationalen Sterilisationsnormen die Europa-Norm EN 13060 verabschiedet. Sie teilt die Autoklaven in die Klassen „B”, „S” und „N” ein. Die Klasse B ist die höchste Klasse, an die die strengsten Anforderungen gestellt werden und die deshalb für die Sterilisation aller in der Praxis vorkommenden Beladungen (z.B. mit Hohlkörper-Instrumenten, Übertragungsinstrumenten, Turbinen etc.) und für alle Arten von Sterilisier-Verpackungen uneingeschränkt einsetzbar ist. Ein Klasse B-Autoklav muss auf jeden Fall einen Helix-Test nach EN 13060 mit einem Prüfkörper nach EN 867-5:2001 bestehen. Das ist nach Expertenmeinung nur mit einem fraktionierten Vor-Vakuum-Verfahren zu erreichen. Klasse B-Sterilisatoren sind absolut zukunftssicher.